Lawinenunglück

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Ein Riesendatenleck – und keiner in Europa fürchtet sich

Christa Chorherr

Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hat ein Hacker-Kommando aufgebaut,um systematisch Sicherheitslücken und Schwachstellen in Smartphones, Compuern, Fernsehgeräten und Telephonanlagen auszunutzen. Das geht aus mehr als 8000 Dokumenten hervor, die von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht wurden.

Der Auslandsgeheimdienst betreibt angeblich im Frankfurter US-Konsulat eine Hackerbasis für Europa, den Nahen Osten und Afrika. Im Visier hätten die Spione Computer und mobile Geräte mit allen gängigen Betriebssystemen, aber auch internetfähige Fernseher. Den Dokumenten zufolge werden CIA-Mitarbeiter von den USA mit Diplomatenpässen ausgestattet und arbeiten als vermeintliche Mitarbeiter des Außenministeriums.

Der US-Geheimdienst wirft der Enthüllungsplattform vor, das Leben von US-Bürgern zu gefährden. Derartige Enthüllungen „bringen nicht nur US-Personal und Einsätze in Gefahr, sondern statten Gegner der USA auch mit Werkzeugen und Informationen aus, um den US zu schaden“. Sie ermöglichen es Feinden, die US-Methoden zu studieren und davon zu lernen. Sie werden sie nicht nur gegen die USA, sondern auch gegen jene, die schwächer sind, einsetzen…

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